Gesundheit am Arbeitsplatz

2. Mai 2017
Vorstand

Vor dem nächsten Gründertreffen haben wir mal wieder unseren Host und unsere Impulsgeberin zu ein paar kurzen Fragen überreden können. Morgen sind wir bei centron zu Gast, die nicht nur diverse Hostingdienste anbieten, sondern auch gleich das passende Rechenzentrum mit in den Hafen gebaut haben. Wir sind also im gizmolastigen El Dorado der Techies. Einen gewaltigen Kontrast dazu bietet der Impuls von Daniela Heidrich, die sich als Ergotherapeutin mit einem selbst entwickelten Ansatz im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements selbstständig (Santeba – individuelle betriebliche Gesundheitsförderung) gemacht hat. Entsprechend geht  es um die Frage, ist Gesundheit am Arbeitsplatz nur ein Versprechen oder wirklich umsetzbar?

 

Hallo, wer seid ihr und was macht ihr?

Santeba: Wir sind zwei Ergotherapeutinnen, die anhand von wissenschaftlichen und praktischen ergotherapeutischen Grundlagen für kleine und mittelständische Unternehmen ein individuell angepasstes Gesundheitsförderungskonzept erstellen. Wir begleiten Unternehmen von der Konzipierung, über die Durchführung bis hin zu stetigen Evaluationen.

centron: Wir, die 1999 gegründete & inhabergeleitete centron GmbH, hat sich auf Managed IT-Services spezialisiert. Mit eigenem ISO27001-zertifiziertem Rechenzentrum gehen wir keine Kompromisse ein, was Leistung, Hardwarequalität, Sicherheitsstandards und Datenschutz angeht. Mit eigenen qualifizierten Technikern direkt vor Ort gewährleisten wir reibungslose Abläufe auch insbesondere im Hinblick auf IT-Outsourcing. Unsere oberste Maxime sind dabei Individual-Lösungen auf Basis der Anforderungen der Kunden. Egal ob StartUp, Mittelständler oder Groß-Unternehmen, wir bieten perfekt abgestimmte Projekte, damit sich unsere Kunden stets auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren können.

Warum ist die Region für euch der Standort der Wahl?

Santeba: Der Regierungsbezirk Oberfranken hat laut einer Studie des bayrischen Landesamts für Statistik bzgl. des demographischen Wandels die schlechteste Prognose Bayerns. Zudem zeigt sich in dieser Region eine hohe Dichte an kleinen und mittelständischen Unternehmen. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken und auch Mitarbeitern in kleinen Betrieben Gesundheitsförderung zu ermöglich bieten wir ein individuell angepasstes Konzept an.

centron: Mit Bamberg als Standort im Herzen von Franken, angeschlossen an die Metropolregion Nürnberg, bietet sich uns von hier aus die Möglichkeit, alle Märkte ganz einfach zu erschließen. Durch die gute Anbindung an die wichtigen Internetknotenpunkte ist es uns leicht gefallen, die regionale Verbindung der Geschäftsführung zum Standort mit seinen Vorteilen zu kombinieren.

Als Rechenzentrum mit 45 Mitarbeitern ist man doch schon etabliert. Warum sich das Haus voller disruptiver Akteure holen?

centron: Natürlich leben auch wir vom stetigen Austausch miteinander. Es ist uns sehr wichtig, neue Impulse von außen zu erhalten, egal wie diese letztendlich auf den ersten Blick erscheinen mögen. Was am Ende für alle Beteiligten zählt ist nämlich die Umsetzung der diskutierten Anregungen in förderliche und zukunftsweisende gemeinschaftliche Projekte. Oft wird aus „lockerem Unsinn“ ganz schnell DIE neue Geschäftsidee.

Daniela, worum geht es in eurem Vortrag?

Santeba: Betriebliche Gesundheitsförderung ist aktuell in aller Munde, jedoch wird dies oft nur sehr oberflächlich behandelt. In den meisten Fällen steht nicht der Mitarbeiter als Person, sondern das Image des Unternehmens im Vordergrund. Doch gerade hier ist es wichtig, jeden einzelnen Mitarbeiter in seinem Arbeitsumfeld individuell zu fördern.

Warum geht Gesundheitsmanagement uns alle etwas an?

Santeba: Die Gesundheit ist das Kapital jedes einzelnen Mitarbeiters und somit auch des gesamten Unternehmens. Nur gesunde Arbeitnehmer können motiviert und innovativ den wirtschaftlichen Erfolg sichern. Also was hält uns davon ab, die Gesundheit zu einem zentralen Thema in jeder einzelnen Firma zu machen?

centron: Berücksichtigt man, dass wir einen Großteil des Tages bei der Arbeit verbringen, so ist es umso wichtiger, sich mit den Auswirkungen der Arbeit auf die Mitarbeiter zu beschäftigen. Wir wenden seit Längerem schon gesundheitspräventive Module einer großen deutschen Krankenkasse an. Neben mehrwöchigem Rückentraining kommt hier z.B. im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements ein wöchentliches Modul zum Thema „Stressbewältigung“ zum Tragen. Dies ist für uns ein guter Weg, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern, Belastungen zu reduzieren und gesundheitsförderliche Verhaltensweisen zu unterstützen.

 

Kurz & Bündig

  • Was: Gründertreffen Mai 2017
  • Wann: Mittwoch, 03.05.2017 ab 19 Uhr
  • Wo: centron GmbH (Heganger 29, 96103 Hallstadt – neben real im Hafen)